Beitragsbemessungsgrenze 2017 in der Krankenversicherung und Rentenversicherung

Lesen Sie alle Fakten rund um die Beitragsbemessungsgrenze 2017: Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung und Rentenversicherung.

Das Wichtigste: 

  • Die Beitragsbemessungsgrenze bestimmt die maximal zu leistenden Beiträge zur Sozialversicherung.
  • Berechnung: Die Beiträge werden bis zum Grenzwert berechnet, darüber hinaus ist das Brutto beitragsfrei.
  • Bei mehreren Jobs und Einmalzahlungen wird die Bemessungsgrenze anteilig berechnet.
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht jährlich im Oktober neue Grenzwerte.
 

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Was ist eine Beitragsbemessungsgrenze?

Die Beitragsbemessungsgrenze ist der maximale Wert bis zu dem Sozialversicherungsbeiträge berechnet werden. Einkommen, das über diesem Grenzwert liegt, ist beitragsfrei. Berücksichtigt wird das Bruttoeinkommen mit allen Einmalzahlungen, wie z. B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Wenn Sie mehrere Jobs ausüben und bei Einmalzahlungen, wird mit einer anteiligen Bemessungsgrenze gerechnet.

Tipp: Das sollten Sie tun

  1. Nicht mit der Versicherungspflicht-Grenze verwechseln! Oft wird die Beitragsbemessungsgrenze mit der Versicherungspflicht- oder auch Jahresarbeitsentgelt-Grenze verwechselt. Diese Grenze ist ein Mindesteinkommen, das Arbeitnehmer erreichen müssen, um sich in der privaten Krankenversicherung versichern lassen zu können.
  2. Bei Einmalzahlungen und bei mehreren Jobs: Bei Berechnung der anteiligen Bemessungrenze sollten Sie zuerst die anteilige Grenze für die Krankenversicherung ermitteln. Liegt das Brutto unter der Grenze, müssen Sie die Grenzwerte für die Rentenversicherung nicht mehr prüfen, denn die liegen immer höher.

 

 

Wer legt die Beitragsbemessungsgrenze fest?

Die Bundesregierung legt jährlich im Oktober diese Grenze fest. Die Bemessungsgrenzen und weitere Rechengrößen der Sozialversicherung werden im Bundesgesetzblatt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht. Zur endgültigen Veröffentlichung müssen die Beitragsbemessungs- und Jahresentgeltgrenzen des neuen Jahres vom Bundesrat beschlossen werden.

Warum wird die Beitragsbemessungsgrenze erhöht?

Die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze ist abhängig von der Lohnentwicklung der letzten 2 Jahre.  Die Bemessungsgrenzen sind in den letzten Jahren, mit Ausnahme vom Jahr 2011 (Senkung um 1 Prozent) konstant angestiegen. Die gute wirtschaftliche Entwicklung lässt eine Steigerung der Grenzwerte sowie der Versicherungspflichtgrenze erwarten.

Wie hoch ist Beitragsbemessungsgrenze 2017?

Die Beitragsbemessungsgrenze für die Pflege-, und Krankenversicherung wurde in allen Bundesländern um 75 EUR auf 4.350 EUR monatlich für das Jahr 2017 angehoben. Der Krankenversicherung Beitragssatz beträgt bundesweit 14,6 Prozent.

Die Beitragsbemessungsgrenze für die Arbeitslosen- und Rentenversicherung West wurden um 150 EUR auf 6.350 EUR im Monat erhöht. Im Osten um 300 Euro auf 5.700 Euro. Der Rentenversicherung Beitragssatz beträgt 18,9 Prozent.

Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung 2017

(Brutto, West/Ost)

  • Jahr: 52.200,00 EUR / 52.200,00 EUR
  • Monat: 4.350,00 EUR / 4.350,00 EUR
  • Tag: 145 EUR / 145 EUR

Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung 2017

  • Jahr: 76.200,00 EUR / 68.400,00 EUR
  • Monat: 6.350,00 EUR / 5.700,00 EUR
  • Tag: 211,67 EUR / 190 EUR

Knappschaftliche Rentenversicherung

  • Jahr: 94.200,00 EUR / 84.000,00 EUR
  • Monat: 7.850,00 EUR / 7.000,00 EUR
  • Tag: 261,66 EUR / 233,33 EUR

Wie funktioniert die Beitragsbemessungsgrenze?

Der Grenzwert bestimmt bis zur welchen Höhe die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung berechnet werden. Liegt das Bruttogehalt eines Arbeitnehmers über der Bemessungsgrenze, bleiben die Beiträge für die Sozialversicherung konstant.

In der Praxis heißt es, dass man maximal die Beitragsbemessungsgrenze für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge heranziehen kann.

Tipp: Was wenn Beitragsbemessungsgrenze überschritten wird?

Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung bestimmen die maximal zu leistenden Sozialversicherungsbeiträge, das Einkommen über den Bemessungsgrenzen bleibt bei der Beitragsberechnung unberücksichtigt.

 

Warum ist Beitragsbemessungsgrenze im Osten niedriger?

Da die Durchschnittslöhne in Ostdeutschland niedriger als im Westen sind, wurden für die Rentenversicherung in den neuen Bundesländern niedrigere Grenzwerte vereinbart, um die soziale Härte abzuschwächen.

Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung – was ist das?

Die Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung bestimmt die maximal zu leistenden Krankenkassenbeiträge, das Einkommen über der Bemessungsgrenze bleibt bei der Beitragsberechnung unberücksichtigt. Im Bereich des privaten Krankenversicherungssystems ist die aktuelle Grenze lediglich relevant für den Basistarif und den Pflichtanteil des Arbeitgeberzuschusses.

Praxisbeispiel: Berechnung Beitragsbemessungrenze Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Herr Meyer verdient 5.500 EUR und ist kinderlos, der Zusatzbeitrag seiner Krankenkasse beträgt 1,1%. Berechnen Sie die Beiträge zur Pflegeversicherung und Krankenversicherung für den Abrechnungsmonat Januar 2017. Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Pflege-, und Krankenversicherung beträgt im Jahr 2017 monatlich 4.350 Euro brutto.

Berechnung:

  • Beitragsfrei: 5.500 – 4.350 = 1.150 EUR

Arbeitnehmeranteil:

  • Krankenversicherung: 7,3% x 4.350 EUR = 309,34 EUR plus
  • Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze: 1,1% x 4.350 EUR = 47,85 Euro

Arbeitnehmeranteil:

  • Krankenversicherung: 7,3% x 4.350 EUR = 309,34 EUR

Ohne Beitragsbemessungsgrenze müsste Herr Meyer für die Krankenversicherung 462 Euro plus kassenindividueller Zusatzbeitrag bezahlen. Da sein Bruttogehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze (4.350 EUR) berücksichtigt wird,  beträgt sein Beitrag zur Krankenversicherung 309,34 Euro. Das über der Bemessungsgrenze liegendes Bruttoeinkommen ist beitragsfrei.

Beitragsbemessungsgrenze in der PKV

Die Anbieter der privaten Krankenversicherung sind verpflichtet einen brancheneinheitlichen Basistarif anzubieten, der die gleichen Kosten und Leistungen wie in der gesetzlichen Krankenversicherung hat. Im Basistarif ist die Aufnahme von Neukunden und ohne vorherige Gesundheitsprüfung für die PKV-Anbieter verpflichtend.

Der maximale Beitrag zum Basistarif der privaten Krankenversicherung (639,38 Euro monatlich) und der Höchstzuschuss des Arbeitsgebers zur PKV wird auf der Grundlage  der Beitragsbemessungsgrenze ermittelt. Der Arbeitgeber zahlt auch bei der privaten Krankenversicherung die Hälfte des gesetzlichen KV-Beitrags, allerdings begrenzt bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Den Rest der Prämie muss der Arbeitnehmer von seinem Bruttolohn abführen.

  • Maximaler Zuschuß des Arbeitgebers zur PKV:  beträgt höchstens 317,55 Euro (7,3 % der Bemessungsgrenze).

Beitragsbemessungrenze Rentenversicherung – was ist das?

Ist das Bruttoeinkommen eines Arbeitnehmers höher als die Beitragsbemessungsgrenze, werden die Beiträge für die Sozialversicherung gedeckelt, d.h. die steigen nicht mehr weiter, sondern bleiben konstant. Praktisch berechnet man die Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherungsbeiträge bis zu der Beitragsbemesungsgrenze. Ab der BBG bleiben die Sozialversicherungsbeiträge gleich hoch.

Tipp: Anteilige Bemessungsgrenze für die Rentenversicherung

Berechnen Sie erst die anteilige Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherungversicherung. Liegt das Bruttoentgelt unter der anteiligen BBG für Krankenversicherung, ist die Prüfung für die Renten- und Arbeitslosenversicherung überflüssig, da hierfür die BBG in jedem Fall höher liegt.

 

Praxisbeispiel: Rentenversicherungsbeitrag mit Beitragsbemessungrenze Rentenversicherung

Herr Meyer verdient 6.500 EUR. Berechnen Sie die Beiträge zur Rentenversicherung für den Abrechnungsmonat Januar 2017. Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung beträgt im Jahr 2017 monatlich 6.350 Euro brutto.

Berechnung:

  • Beitragsfrei: 6500 – 6.350 = 150 EUR
  • Arbeitgeberanteil:  6.350 EUR x 9,35 % =   573,70 EUR
  • Arbeitnehmeranteil: 6.350 EUR x 9,35 % = 573,70 EUR

Ohne Beitragsbemessungsgrenze müsste Herr Meyer für die Rentenversicherung 607,75 Euro bezahlen. Da sein Bruttogehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt wird,  beträgt sein Beitrag zur Rentenversicherung 573,70 Euro. Das über der Bemessungsgrenze liegendes Bruttoeinkommen ist beitragsfrei.

Beitragsbemessungsgrenzenze knappschaftliche Rentenversicherung – was ist das?

Knappschaftliche Rentenversicherung ist eine gesetzliche Rentenversicherung für Bergleute. Der Versicherungsträger ist die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, die für knapschafttliche Betriebe, die sich mit unterirdischen Gewinnung von Mineralien, sowie Bergämter, Prüf-, Forschungs-, Rettungsstellen, Versuchsgruben- und Interessenvertretung des Bergbaus beschäftigen.

Die Arbeitnehmer zahlen in der knappschaftlichen Rentenversicherung den gleichen Beitragssatz wie in der gesetzlichen Rentenversicherung, der Arbeitgeber übernimmt den Restanteil.

  • 2017: 24,80 % (Arbeitgeberanteil: 15,45%, Arbeitnehmeranteil: 9,35%)

Praxisbeispiele

Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge mit der Beitragsbemessungrenze

Herr Meyer verdient 6.500 EUR. Berechnen Sie die Beiträge zur Sozialversicherung für den Abrechnungsmonat Januar 2017. Die Bemessungsgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung beträgt 4.350 Euro, für Rentenversicherung 6.350 Euro brutto im Monat.

Berechnung:

Tipp: Sie können die Sozialabgaben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit dem Sozialabgaben Rechner berechnen ->

Arbeitnehmeranteil:
  • Krankenversicherung: 7,3% x 4.350 EUR = 317,55 EUR
  • Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung bis zur Beitragsbemessungsgrenze: 1,1% x 4.350 EUR = 47,85 Euro
  • Pflegeversicherung: 1,275% x 4.350 EUR = 54,37 EUR
  • Rentenversicherung:  6.350 EUR x 9,35 % = 593,72 EUR
  • Arbeitslosenversicherung:  6.350 EUR x 1,50% = 95,25 EUR
Arbeitgeberanteil:
  • Krankenversicherung: 7,3% x 4.350 EUR = 317,55 EUR
  • Pflegeversicherung: 1,275% x 4.350 EUR = 54,37 EUR
  • Rentenversicherung:   6.350 EUR x 9,35 % = 593,72 EUR
  • Arbeitslosenversicherung:  6.350 EUR x 1,50 = 95,25 EUR

Lösung: So wirkt sich der Grenzwert aus

Das über der Bemessungsgrenze liegendes Bruttoeinkommen ist beitragsfrei.

Ohne Bemessungsgrenze müsste Herr Meyer:

  • für die Krankenversicherung 462 Euro plus kassenindividueller Zusatzbeitrag bezahlen. Da sein Bruttogehalt bis zum Grenzwert (4.350 EUR) berücksichtigt wird,  beträgt sein Beitrag zur Krankenversicherung 317,55 Euro.
  • für die Rentenversicherung 607,75 Euro bezahlen. Da sein Bruttogehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze (6.350 EUR) berücksichtigt wird,  beträgt sein Beitrag zur Rentenversicherung 593,72 Euro.

 

Tipp: Anteilige Beitragsbemessungsgrenze bei Einmalzahlungen

Die anteilige Bemessungsgrenze für Einmalzahlungen, wie zum Beispiel Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld, wird nach dieser Formel berechnet: Jahres-BBG x Kalendertage : 360

 

Berechnung anteiligen Jahresbeitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherung

Sie zahlen Ihrer Büroassistentin Frau Müller Urlaubsgeld in Höhe von 1.450 EUR Urlaubsgeld. Frau Müller hat ein Brutto Einkommen von 2.900 EUR. Steuerklasse 1, katholisch, keine Kinderbeiträge, Bundesland Hessen, Abrechnungsjahr 2017. Ermitteln Sie die anteilige Jahres-Bemessungsgrenze für die Sozialversicherung.

Berechnung der anteiligen Jahres-Bemessungsgrenze:

  • Gehalt Januar – Juni: 2.900 EUR x 6 Monate  = 17.400 EUR
  • zzgl. Urlaubsgeld: 1.450 EUR
  • Gesamt: 18.850 EUR
  • Anteilige KV Bemessungsgrenze: 4.350 EUR x 6 Monate = 26.100 EUR
  • Anteilige RV Bemessungsgrenze: 6.350 EUR x 6 Monate = 38.100 EUR

Lösung: Das Bruttoeinkommen der ersten 6 Monate (18.850 EUR) liegt unter der anteiligen Bemessungsgrenze Krankenversicherung (26.100 EUR ) und somit auch unterhalb der höheren BBG für Rentenversicherung. Das gesamte Urlaubsgeld ist sozialversicherungspflichtig.

 

Tipp: Bemessungsgrenze bei Mehrfachbeschäftigung

Bei Mehrfachbeschäftigung wird das Gesamteinkommen an der Bemessungsgrenze gemessen. Bei einer Überschreitung wird die Beitragsberechnung im Verhältnis zu der Höhe der einzelnen Entgelte angesetzt.

 

Berechnung bei mehreren Jobs

Frau Müller hat ab Januar 2017 neben der Beschäftigung als Chefassistentin (Brutto 4.000 EUR) noch eine weitere beitragspflichtige Anstellung als Übersetzerin zu einem Bruttogehalt von 3.000 EUR. Wie sind die Beitragsbemessungsgrenzen zu berücksichtigen?

Berechnung der anteiligen Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken und Pflegeversicherung:
  • Brutto Job 1 + Brutto Job 2 = 4.000 EUR + 3.000 EUR = 7.000 EUR
  • Beitragsb. Grenze (West) : Brutto gesamt = 4.350 : 7.000 EUR = 0,621
Berechnung der anteiligen Beitragspflicht für die Kranken und Pflegeversicherung:
  • Job1: 4.000 EUR x 0,621 = 2.485 EUR
  • Job 2: 3.000 EUR x 0,621 = 1.863 EUR
  • Prüfung Grenze: 4.350 EUR – 2.485 EUR =1.865 EUR
  • Das Arbeitsentgelt ist unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze
  • Gesamt: 4.235 EUR
Berechnung der anteiligen Beitragsbemessungsgrenze in der Renten- und Arbeitslosenversicherung:
  • Brutto Job 1 + Brutto Job 2 = 4.000 EUR + 3.000 EUR = 7.000 EUR
  • Beitragsb. Grenze (West) : Brutto gesamt = 6.350 : 7.000 EUR = 0,907
Berechnung der anteiligen Beitragspflicht für die Renten- und Arbeitslosenversicherung:
  • Job1: 4.000 EUR x 0,907 = 3.628 EUR
  • Job 2: 3.000 EUR x 0,907 = 2.721 EUR
  • Prüfung Grenze: 6.350 EUR – 3.628 EUR = 2.722 EUR
  • Das Arbeitsentgelt ist unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze
  • Gesamt: 6.349 EUR

 

Mehrbelastung durch die neuen Grenzwerte in 2017

Wichtig: Besserverdiener zur Kasse!

Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung für Arbeitnehmer ab 4.350 EUR Bruttogehalt sind in 2017 um 10,88 Euro gestiegen. Die Beiträge zur Renten und Arbeitslosenversicherung für Arbeitnehmer ab 6.200 EUR Bruttogehalt sind in 2017 um 16,83 Euro gestiegen.

 

Krankenversicherung:

Vergleich für Arbeitnehmer mit Jahres-Bruttogehalt 52.200 EUR (4.350 EUR monatlich) in 2017 gegenüber 2016
  • BBG 2016: 50.850 EUR, Beitrag zur Krankenversicherung (Arbeitnehmeranteil: 7,3% + 1,1% + 1,275%): 409,98 Euro
  • BBG 2017: 52.200 EUR, Beitrag zur Krankenversicherung (Arbeitnehmeranteil: 7,3% + 1,1% + 1,275%): 420,86 Euro
  • Jährliche Mehrbelastung in 2017 für Brutto ab 4.350 EUR monatlich: 10,88 Euro

Rentenversicherung:

Vergleich für Arbeitnehmer mit Jahres-Bruttogehalt 76.200 EUR (6.200 EUR monatlich) in 2017 gegenüber 2016
  • BBG 2016: 74.400 EUR, Beitrag zur Rentenversicherung (Arbeitnehmeranteil: 9,35%): 695,64 Euro
  • BBG 2017: 76.200 EUR, Beitrag zur Rentenversicherung (Arbeitnehmeranteil: 9,35%): 712,47 Euro
  • Jährliche Mehrbelastung in 2016 für Brutto ab 6.200 EUR monatlich / 74.400 EUR jährlich: 16,83 Euro

 


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