Einkommensteuerrechner 2020 | Einkommensteuer berechnen

Mit dem Einkommensteuerrechner 2020 können Sie online ihre Einkommensteuer berechnen.

Das Wichtigste

  • Zu versteuerndes Einkommen ist ihr Bruttogehalt oder Gewinn reduziert um steuerlich abziehbare Kosten.
  • Steuertarif: Nach dem Grundtarif werden v.a. Alleinstehende, nach dem Splittingtarif Ehepaare besteuert.
  • Grundfreibetrag: Liegt ihr Einkommen unter dem Grundfreibetrag, müssen Sie keine Steuern zahlen.

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Einkommensteuerrechner 2020

Mit dem Einkommensteuerrechner können Sie Ihre Einkommensteuer berechnen und was Sie zurückbekommen.

 

Ergebnis der Einkommensteuer Berechnung

Einkommensteuer

Die Einkommensteuer wird auf Ihr Einkommen erhoben. Wenn Sie als Arbeitnehmer, die bereits angezahlte Lohnsteuer oder als bei Selbständiger die Einkommenssteuervorauszahlung abziehen, erhalten Sie die Steuernachzahlung oder Rückerstattung, die bei Abgabe der Steuererklärung fällig ist.

Grenzsteuer

Grenzsteuersatz ist ihr persönlicher Spitzensteuersatz, mit dem zum Beispiel eine Lohnerhöhung besteuert wird.

Durchschnittststeuer

Durchnittssteuersatz gibt an, wie viel Prozent sie von jedem steuerpflichtigen Euro ihres Einkommens abführen müssen.

Glossar zum Einkommensteuerrechner & Einkommensteuer berechnen

Berechnung für das Jahr

Der Einkommensteuerrechner kann ihre Steuerschuld für die Jahre 2009-2020 berechnen. Geben Sie das Jahr ein für das Sie ihre Jahressteuer ermitteln möchten.

Als Arbeitnehmer haben Sie ihre Steuerschuld bereits in Form der Lohnsteuer bezahlt. Dafür sorgt ihr Arbeitgeber, der anhand ihrer Steuermerkmale die Abzüge im Rahmen der Lohnabrechnung abführt. Der Staat kassiert mit der Lohnsteuer in den meisten Fällen, mehr als ihm zusteht. Daher lohnt es sich am Jahresende eine Steuererklärung abzugeben. Im Schnitt erhalten Arbeitnehmer ca. 900 Euro zurückerstattet.

Tipp: Belege sammeln

Sammeln Sie schon während des Jahres Belege für Ihre berufsbedingte Ausgaben.

 

Zu versteuerndes Einkommen

Für die Berechnung der Einkommensteuer bildet das zu versteuernde Einkommen die Grundlage. Gehen Sie von Ihren Jahreseinnahmen aus – bei einem Arbeitnehmer ist das zum Beispiel das Bruttogehalt, bei Selbständigen die Betriebseinnahmen. Es handelt sich dabei um einen Bruttobetrag, inklusive der Sozialausgaben und Steuern. Wenn Sie mit ihrem Ehepartner zusammenveranlagt sind, geben Sie die Summe ihrer gemeinsamen Einküfte ein. Von ihren Einkünften dürfen Sie anschließend um steuerlich abziehbare Ausgaben vermindern (Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen). Top Thema: Zu versteuerndes Einkommen berechnen ->

Wichtig: Das sollten Sie wissen:

Steuerfrei: Liegt ihr Einkommen unter dem Grundfreibetrag, müssen Sie keine Steuern zahlen. In 2020 sind es 9.408 € für Single und 18.816 € für Ehepaare.

 

Grundtarif

Der Grundtarif gilt für Alleinstehende, sowie Geschiedene, dauernd getrennt lebende Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und Verwitwete ab dem zweiten Jahr nach dem Tod des Ehepartners. Außerdem gilt er für Ehepaare, die eine Einzelveranlagung wählen.

Splittingtarif

Der günstigere Splittingtarif gilt für Eheapaare / eingetragene Lebenspartner mit Zusammenveranlagung. Ebenfalls getrennt lebende Ehegatten und Geschiedene können im Jahr der erstmaligen Trennung noch den Splittingtarif wählen. Auch Verwitwete im ersten Jahr nach dem Tod des Partners können nach Splittingtarif abrechnen.

Tipp: Wann lohnt sich der Splittingtarif

Eine Zusammenveranlagung und Besteuerung nach der Splittingtabelle lohnt sich bei einem unterschiedlich hohen Einkommen der Ehegatten. Besonders günstig ist es, wenn ein der Partner keine Einkünfte hat.

Wie kann ich meine Einkommensteuer berechnen?

Berechnung Einkommensteuer Steuererstattung / Steuernachzahlung

Steuer (nach Grundtarif / Splittingtarif)
+ Steuer auf außerordentliche Einkünfte
= Tarifliche Einkommensteuer auf zu versteuerndes Einkommen
ausländische Steuern vom Einkommen
Steuervergünstigung für Parteispenden / unabhängige Wählervereinigungen
3,8-faches des festgesetzten Gewerbesteuer-Messbetrages
Steuerermäßigung für haushaltsnahe Hilfen / Handwerkerkosten
Ermäßigung bei Doppelbelastung mit Erbschaftsteuer (§ 35b EStG)
+ Abgeltungsteuer auf noch unversteuerte Kapitalerträge und neu berechnete Abgeltungsteuer auf bereits versteuerte Kapitalerträge ( § 32d Abs. 3, 4 EStG)
+ Zulage zur Riester-Rente (nur wenn Sonderausgabenabzug günstiger)
+ zustehendes Kindergeld (wenn Abzug der Freibeträge)
einbehaltene Lohn-, Kirchensteuer, Soli, Kapitalertragsteuer bei Günstigerprüfung (Arbeitnehmer)
geleistete vierteljährliche Vorauszahlungen für Einkommen-, Kirchnesteuer, Soli (Selbständige)
= Steuererstattung/Steuernachzahlung

Steuertarif 2020

In Deutschland erhöht sich der Einkommensteuersatz mit steigendem Einkommen. Somit zahlen die Besserverdienenden prozentual eine höhere Einkommensteuer als Geringverdiener.

Ihr Einkommen ist bis zum Grundfreibetrag steuerfrei. Erst wenn Sie den Grundfreibetrag überschritten haben, wird die Einkommensteuer fällig. In 2020 stieg der Grundfreibetrag um 240 Euro auf 9.408 Euro.

Grundfreibetrag

Einzelveranlagung Zusammenveranlagung
2020 9.408 € 18.816 €
2019 9.168 € 18.336 €
2018 9.022 € 18.044 €
2017 8.822 € 17.644 €

Was bekomme ich vom Finanzamt zurück?

Wenn Sie die zuviel gezahlte Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen möchten, müssen Sie eine Steuererklärung abgeben. Die Höhe der Steuererstattung hängt davon ab, wie hoch ihr Einkommen ist.  Um Steuern zu sparen, sollten Sie in der Steuererklärung ihre beruflichen Ausgaben, sowie weitere steuerlich zulässige Kosten absetzen.

Steuerlich abziehbare Kosten

  • Werbungskosten
  • Sonderausgaben
  • Außergewöhnliche Belastungen.

Wie kann ich die Einkommensteuernachzahlung berechnen?

Eine Steuerrückzahlung berechnen Sie, indem Sie von der berechneten Steuerschuld, die bereits angezahlte Lohnsteuer abziehen. 


Über den Autor

Dieser Artikel ist erfasst und zuletzt geändert von Vera Kopecky.


 

Quellen und Einzelnachweise

  1. Bundesministerium für Finanzen: Informationen zur Einkommensteuer
  2. Bundesamt für Justiz: Einkommensteuergesetz

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